Der Stand der Dinge…

Ein paar Tage hat es gebraucht um zu verarbeiten was passiert ist: Einen Tag vor dem angesetzten Versteigerungstermin unseres Hauses wurde es an jemand anderen verkauft. Nach acht Wochen voll Hoffen und Bangen, endloser Plena und nicht enden wollender to-do listen, in einem Wettlauf gegen die Zeit,in dem wir bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit gegangen sind, hat uns das erstmal ganz schön aus der Bahn geworfen.
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Mittwoch-Morgen 7 Uhr für eine volle FontaneStr. sorgen

Mittwoch früh startet der dritte Räumungsversuch des Amtsgerichts gegen Kalle. Zur Unterstützung der Blockade wird es ein Infotelefon geben, über das ihr Beobachtungen im Agnesviertel melden könnt, oder Infos bekommt. Zusätzlich werden wir euch, so gut wie möglich, über Twitter auf dem Laufenden halten.

Aller guten Dinge sind drei: Kalles Zwangsräumung gemeinsam endgültig verhindern!
Mittwoch, 16. April, 7:00 Uhr | Sitzblockade und Straßenfest
Fontanestr.5 | Köln-Agnesviertel

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Versteigerung abgesagt

Gerade eben erreichte uns die Info, dass die Versteigerung der R12 für morgen abgesagt wurde.

Die Robertstraße 12 wurde heute Morgen, hinter unserem Rücken, an eine uns bisher unbekannte Person verkauft.

Wir befinden uns alle noch in einem Schockzustand und melden uns, wenn es Neuigkeiten gibt.

Denn eins ist sicher: Wir Bleiben Alle!

Mittwoch 26.03.2014 08:30 Reichensperger Platz – Die Versteigerung

8 Wochen sind vorbei seit wir per Post über die Versteigerung unseres Hauses informiert wurden.
In diesen acht Wochen haben wir alle hier viel durchgemacht. Wir haben uns  mit Anwält_innen und Bankberater_innen getroffen, uns mit penetranten Kaufinteressent_innen herumgeschlagen, Pressearbeit und Nachtschichten gemacht, oft bis zur  völligen Erschöpfung gearbeitet.
Ihr habt uns dabei immer unterstützt  und ohne eure Hilfe würden wir nicht an dem Punkt stehen, an dem wir jetzt sind.
Wir haben alles vorbereitet um die Robertstraße 12 im Versteigerungsverfahren zu kaufen.

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Am kommenden Mittwoch den 26.03. findet die Versteigerung im Saal 301 des Oberlandesgerichtes am Reichensperger Platz statt.

Es handelt sich dabei um eine öffentlich zugängliche Veranstaltung, die jede_r besuchen kann: Wir würden uns deshalb sehr freuen euch am Mittwoch um 8:30 vor dem Gerichtsgebäude zu treffen und gemeinsam mit euch zur Versteigerung zu gehen.

Update: Die KVB wird bestreikt. Überlegt euch frühzeitig, wie ihr hinkommt. Gemeinsame Radtour mit Freund_innen, der WG, der Familie, Auto, Taxi, Hubschrauber,…

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Kommt vorbei und macht uns Mut! Wir wollen die Versteigerung nicht sprengen, aber durch unsere Anwesenheit zeigen, dass wir viele sind, dass wir jede Menge tolle Freund_innen haben, die hinter uns stehen und dass wir uns vor allem auch zukünftig nicht aus diesem Haus schmeißen lassen!
An dieser Stelle wollen wir euch auch nochmal für eure bisherige Unterstützung danken!
Eure R12
<3

 

Solidarität aus der Nachbarschaft

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Viele von euch können ja gar nicht sehen, was wir hier auf unseren Wegen in Kalk immer wieder entdecken. Der Kampf für unser Haus führt zu neuen Freundschaften. Wenn ein Viertel dann plötzlich so aussieht, gibt uns das eine neue Stärke, mit der wir in die Versteigerung am 26.03. gehen werden. Danke!!

 

 

Besichtigung der R12 von Kaufinteressent_innen

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Beziehungsweise eher Nicht-Besichtigung.

Für heute, 18:00 Uhr, waren Kaufinteressent_innen angekündigt unser Haus zu besichtigen. Der Vermieter hatte offiziell einen Termin erwirkt und wir waren bereit diesen wahrzunehmen. Dieser ließ auf sich warten und erschien Schlussendlich gar nicht. Kaufinteressent_innen waren entweder von der bloßen Präsenz so vieler Unterstützer_innen abgeschreckt um unverrichteter Dinge wieder zu gehen oder haben langsam endlich verstanden, dass wir wirklich kein Interesse an Verwalter_innen haben.

Es gab eine Kundgebung vor dem Haus  von der Initiative „Recht auf Stadt“ mit über hundert Teilnehmer_innen, die klar machen konnten, dass die R12 kein lohnendes Spekulationsobjekt ist und sich zu wehren weiß. Besonders freuen wir uns auch über die vielen Nachbar_innen, die mit Transparenten in ihren Fenstern ihre Solidarität gezeigt haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Redebeiträge, zum Beispiel von Recht auf Stadt oder dem Hausprojekt aus der Rolshover Straße.

Wir haben euch alle heute wirklich gebraucht und ihr wart für uns da.
Wir danken euch dafür!